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Ungeachtet unserer Kritik und eines konstruktiven Verbesserungsvorschlags
wurde das Programm weiter verschlechtert. Die öffentliche Ablehnung
des Programms durch den Solarenergie-Förderverein kommt deshalb
nicht unerwartet.
Die Solarszene reibt sich zur Zeit bei dem Versuch
auf, die schlimmsten Mängel des 100.000 Dächerprogramms durch mühselige
Verhandlungen zu verringern. Am längeren Hebel aber sitzt das BMWi
und zieht ab und an die Daumenschrauben fester. Hier wird politische
Energie an der falschen Stelle vergeudet. Schwerpunkt muss die Durchsetzung
der kostendeckenden Vergütung sein, nicht aber das Gerangel mit
der KfW um die Bedeutung von gewerblichen oder nichtgewerblichen
Ehepartnern. Bei einem Wegfall des 100.000 Dächerprogramms wird
endlich politische Energie für das richtige Ziel frei.
Im Solarbrief haben wir mehrfach auf die Mängel des
100.000 Dächerprogramms aufmerksam gemacht und die politischen Gegner
einer raschen Markteinführung genannt. Die vorgebliche Sorge um
Verschwendung von Haushaltsmitteln wegen der Verknappung von Modulen
haben wir als unsinnig dargestellt: Wenn es keine Solarmodule gibt,
werden keine Anlagen gebaut und die Fördermittel bleiben dem Bund
erhalten.
Zur Zeit läuft eine bundesweite Umfrage des SFV unter
Solarinstallateuren zur Abschaffung Programms. Das bisher vorliegende
Zwischenergebnis bestätigt unsere Überlegungen. Auch Solarinstallateure,
die bisher nicht befragt wurden, können ihre Stellungnahme abgeben:
Senden Sie eine E-Mail an zentrale@sfv.de
und geben Sie dabei Ihre volle Postanschrift sowie Ihren Tätigkeitsbereich
an.
Weitere Informationen zum Solarenergie-Förderverein
unter http://www.sfv.de
Wolf v. Fabeck
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